Dein Lösungsprofil 

Die Analyse deines Lösungsprofils beschreibt ausführlich die Ursachen und Auswirkungen deiner Anlagen. 

Du erfährst hier individuelle Lösungswege deiner Lebensschwierigkeiten und wie du Krankheiten vorbeugen kannst. 


Hintergrund

 In den Astrowellness-Analysen wird ein System von 25 Jahren Beratungsexpertise des Programmautors genutzt, das als "UWK-System" bekannt ist. Dieses System hilft bei der Interpretation von Geburtsbildern. Die Abkürzung "UWK" bedeutet dabei Ursache, Wirkung und Kontext.

Ursache kann verstanden werden als „der Samen“, „das Verborgene“, „das schwer Erfassbare“, das ferne Reich der Herkunft. Die Ursache repräsentiert die objektiv vorgegebene Ordnung (die Tatsache des Lebens), die in und zur Wirkung drängt. 

Die Unterscheidung von zwei Arten von Ursachen erscheint sinnvoll:

Die interne Ursache ist allgemeiner, oberflächlicher Natur und zeigt bei allen Menschen die gleiche Wirkung. Diese innere Ursache ist unmittelbar aus ihrer Wirkung ableitbar.

Die externe Ursache ist individueller, tief liegender Natur und gilt nur für den einzelnen Menschen. Sie ist normalerweise nicht aus ihrer Wirkung ableitbar. In der externen Ursache liegt der Grund für das vom Menschen subjektiv erlebte Leiden.

Es ist wichtig zu wissen, dass die bloße Erkenntnis der Ursache nicht zu den gewünschten Veränderungen führt. Es erfordert Motivation, um das Wissen in Aktion umzusetzen und vom Denken zum Handeln zu gelangen.


Nutzen

Dein Lösungsprofil bietet durch die Nutzung des UWK-Systems die detaillierteste Informationsebene der Astrowellness-Analyse. Es setzt sich aus drei relevanten Abschnitten zusammen: Auswirkungen vorhandener Abläufe, Erklärungen dieser Abläufe (Bestimmung der Ursachen) und Beschreibung der individuellen Lösungswege durch konkrete Ratschläge.

Die Astrowellness-Analysen ersetzen in keinster Weise einen Besuch beim Arzt bzw. eine ärztliche Diagnose und Behandlung. Sie dienen alleinig der Information und sollen nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung animieren. Bei gesundheitlichen Problemen solltest du immer auf den Rat deines Arztes hören.


Lösungsprofil

Mandy Mustermann, geb. 22.01. 1991 um 11:21 in Berlin

Astrowellness Lösungsprofil

SICH AM RECHTEN PLATZ NIEDERLASSEN

Saturn / Stiervenus

Erscheinungsform (Auswirkung):

In den ersten Lebensjahren standen Sie vor der unausgesprochenen Aufforderung, sich in den bestehenden Familienverband einzuordnen und Ihre individuelle Lebensentwicklung hinter die Anforderungen dieser Gemeinschaft zurückzustellen.

Ihre gesamte Familie erschien Ihnen vermutlich strukturell als starr, in sich abgeschlossen und von außen und innen nur schwer überwindbar, wie ein Familienclan. Die Grenzen Ihrer Selbstentfaltung waren überdeutlich gezogen und Sie entwickelten Ängstlichkeit, Ihre eigenen Grenzen, die ja zunächst innerhalb der Familiengrenze verliefen, zu übertreten.

Als weitere wichtige frühkindliche Erfahrung gab es Ihr Gefühl, nicht genug zu haben, möglicherweise sogar verhungern zu müssen. Diese Erfahrung prägte sich in Ihnen als Angst vor Armut, Prestigeverlust oder Statusveränderungen aus.

Vielleicht war dies auch dadurch bedingt, dass das Ansehen Ihrer Familie innerhalb der näheren Umgebung aufgrund möglicher finanzieller Probleme stark geschmälert war.

In diesem Zusammenhang liegt eine Ursache für Ihre Fixierungen auf materielle Werte, die vielleicht in späteren Jahren den Blick auf die eigentlichen Ängste hartnäckig versperrten.

Oftmals steht hinter der Angst vor finanzieller Abhängigkeit die Orientierung an materiellen Werten. Und die Grenze zur inneren Welt würde immer unüberwindlicher, denn Sie wären mit Ihrer Angst sehr auf die äußere Welt und den materiellen Erwerb konzentriert.

Natürlich wissen auch Sie, dass Geld allein nicht glücklich macht. Die ausschließliche Versteifung auf Materielles führt in der Regel zu unbewussten Zweifeln an wirklicher persönlicher Sicherheit.

Aufgrund des subjektiv empfundenen materiellen Mangels während Ihrer Kindheit und der daraus resultierenden Genusseinschränkungen sind Sie wahrscheinlich trotz vielleicht heute guter finanzieller Situation nur zögerlich in der Lage, Ihr Leben wirklich zu genießen.

Frühkindliche Verbote bezüglich der angenehmen Seiten des Lebens sitzen vermutlich noch sehr tief und hartnäckig in Ihnen fest! Oft fühlen Sie sich daher von Ihrer triebhaften Natur abgeschnitten.

Entwickeln Sie sehr schnell Schuldgefühle, wenn Sie sich etwas gönnen? Oftmals zeigt sich eine allgemeine Tendenz, keinen wirklich eigenen Lebensstil zu entwickeln und zu entfalten.

Sie neigen wahrscheinlich unbewusst dazu, den Lebensstil Ihrer Eltern weiterzuführen, selbst wenn die äußere Form Ihres Lebens anders anmutet und Sie vielleicht in materiellen Umständen leben, von denen andere nur träumen. Sie würden dann durch ein Ihrer materiellen Situation unangemessen bescheidenes Verhalten durchaus positiv auffallen.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den körperlichen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Sie haben die Stillphase als erheblich zu kurz empfunden und zwar unabhängig davon, ob mit oder ohne objektiven Grund. Daher entwickelte sich bei Ihnen zunächst eine elementare Angst, zu verhungern. Sie hatten, wie jedes andere Kind auch, zwei elementare Grundbedürfnisse: Wärme und Nahrung!

Wurde eines davon, subjektiv empfunden, nicht befriedigt, erschien das als eine sehr bedrohliche Situation. In der Folge entwickelten Sie eine zwiespältige Beziehung zu allem Materiellen und Körperlichen. Zwiespältig meint in diesem Zusammenhang auch, dass es zwischen Ihrer inneren Einstellung und Ihrer äußeren Lebensführung beziehungsweise Ihrem äußerlichen Lebensstil Unvereinbarkeiten gibt.

Diese zeigen sich von Zeit zu Zeit in Selbstwertzweifeln und Rückzugstendenzen aus dem äußeren Leben. Ihr tief begründetes Lebensgefühl: Ich bekomme vielleicht wieder nicht genug, ich komme vielleicht wieder zu kurz, also muss ich schauen, dass ich mir meinen Anteil am Lebenskuchen sichere. Und genau das werde ich mit großer Hartnäckigkeit tun!

Empfehlung (Lösungsweg)

Sie sollten lernen, das Leben in seinen materiellen und körperlichen Aspekten wirklich zu genießen und zwar ohne die Angst, immer zu kurz zu kommen. Tun Sie sich und anderen etwas Gutes, jeden Tag!

Und sagen Sie sich dabei: Ich bin es mir wert! Leben und leben lassen! Sollten Sie mit Abhängigkeits- oder Suchtproblemen oraler Art zu tun haben (zum Beispiel Rauchen oder Essstörungen), dann sollten Sie sich nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn das Problem ist zwar in den Griff zu bekommen, aber möglicherweise nicht von Ihnen allein.

Außerdem sollten Sie sich liebevoll darum kümmern, Ihr tief berührtes Sicherheitsbedürfnis durch regelmäßigen kommunikativen und emotionalen Austausch mit anderen Menschen zu befriedigen. Denn: Austausch bringt Ihnen Ausgleich.

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Drüsenprobleme allgemeiner Art, Kropf, Mandelentzündungen, Kehlkopferkrankungen, Stirnhöhlenerkrankungen, Erkrankungen im Hals- und Nackenbereich, alle Arten von Essstörungen.


WAHRHAFT LEBEN IST ARBEIT AN SICH SELBST

Saturn / Sonne

Erscheinungsform (Auswirkung):

Wahrscheinlich haben Sie schon sehr früh lernen müssen, selbst zu entscheiden, was richtig und falsch, gut oder böse, nötig und unnötig ist. Sie mussten sehr früh selbstständig werden.

Zu früh? Waren Sie nicht als Kind bereits ein kleiner Erwachsener? War es nicht so, dass nicht nur Sie sich auf Ihre Eltern, sondern Ihre Eltern sich auch sehr stark auf Sie verlassen haben?

Nun, Sie dürften Ihrerseits jedenfalls eine große körperliche und/oder psychische Belastbarkeit signalisiert haben, für die Aufbürdung von Aufgaben geeignet und bereit zu sein.

In dieser Hinsicht gab es vermutlich ein perfektes unbewusstes Zusammenspiel zwischen Ihnen und Ihren Eltern. Allerdings erlebten Sie dadurch vermutlich eine Kindheit, in der spielen, lachen, spontane Freuden und kindliche Unbekümmertheit eher zweitrangig waren.

Waren „wärmende“ und vertrauensfördernde Gesten Ihrer Eltern eher selten oder wurden nur dann zuteil oder gewährt, wenn eine außerordentliche Leistung von Ihnen erbracht worden war?

Leistungsbewusstsein und der unbewusste Wunsch, brauchbar und nützlich zu sein, standen immer sehr im Zentrum Ihrer Lebenswahrnehmung – und stehen auch heute noch dort. Sie wurden einfach zu früh verlässlich und vernünftig und mussten Ihrem Alter nicht angemessene Aufgaben übernehmen.

Sie glaubten, nicht liebenswert zu sein und versuchten zu oft, dies durch Leistung zu kompensieren, um Anerkennung zu finden. Sie waren und sind ein Stresstyp!

Wahrscheinlich besteht bei Ihnen auch eine starke unbewusste Identifikation mit Ihrem Vater, gleichgültig ob Sie ihn als kalt, abweisend, autoritär, schwach oder als gütig, herzensoffen, sehr gerecht und voll positiver Stärke erlebt haben.

Um sich selbst verwirklichen zu können, müssten Sie aus dem Schatten des Vaters treten, sich von einem Ideal lösen, dem man mit großen Leistungen imponieren will oder muss. Ihre vorrangige Aufgabe ist nämlich: Selbstverwirklichung.

Da Sie das Unverwechselbare Ihrer Subjektivität nur sporadisch ausleben durften, wurde die innere Dimension für Sie zu einer unbekannten Größe. Zeigen würde sich das Unbekannte gerne in Form großer Emotionen, aber eine gewisse Schwellenangst hindert Sie, sich dem zu öffnen.

Unter ständiger innerer Willensspannung leiden Sie darunter, Ihren Emotionen nicht genug Raum geben zu können. Diese Spannungen sind nur schwer abbaubar. Sie leben zu oft und zu lange in einer Hab-Acht-Stellung, man nennt das auch sympathikotone Überdrehung.

Sie sind zu sehr auf das Außen fixiert. In der Innenwelt warten jedoch Aufgaben, die bearbeitet werden wollen. Also: Orientieren Sie sich um und machen Sie sich an die Arbeit, das können Sie doch wirklich gut!

Aber: Vermeiden Sie jede Flucht in ziellosen Fleiß und zweckloses Tun und unnütze Brauchbarkeit. Sie sind oder wären bei solchem Handeln im äußeren Auftreten überkorrekt und streng, grenzen sich mit solcher Haltung unbewusst (Man lässt sich ja nicht gehen) von anderen ab, um sich vor emotionalen Auseinandersetzungen zu schützen.

Gut, letztlich werden Sie Ihren Weg gehen und alle Steine beiseite rollen, denn tatsächlich: Sie können fast alles schaffen!

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich teilweise auf den körperlichen und vorrangig auf den seelischen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Sie mussten viel zu früh Ihrem Alter nicht kindgemäße Pflichten und Verantwortungen übernehmen. Sie wurden zu schnell erwachsen und wuchsen in einer prinzipiell leistungsorientierten Umwelt auf.

Ihr damaliges Lebensgefühl: Nur die erbrachte Leistung macht mich aus! Ich bin schon ein Erwachsener – und das ist gut so! Fixierungen auf erbrachte oder zu erbringende Leistungen in der Außenwelt, über die Sie sich definierten, versperrten Ihnen den Zugang und selbst den Blick auf Ihre reichen inneren Schätze. Im Innen ähneln Sie einem reinen Diamanten! Wussten Sie das?

Empfehlung (Lösungsweg)

Versuchen Sie, Ihr Selbstwertgefühl nicht nur an der erbrachten Leistung (zum Beispiel im Beruf) zu messen. Sehr wichtig: Lernen Sie sich zu entspannen. Ruhen Sie! Ihr Motto sollte lauten: Ich arbeite, um gut zu leben.

Und nicht: Ich lebe, um gut zu arbeiten. Denn unter einem solchen für Sie fragwürdigen Motto wird das Leben hart und Ihr Herz wird dem folgen. Und solche Verhärtungen sind doch schade, weil Sie sich und anderen eigentlich den größten Gefallen damit tun, zuerst immer auf Ihr Herz zu hören.

In Wirklichkeit haben Sie nämlich kein Herz aus Stein. In Ihrem Herzen pulsiert das Leben in seiner ganzen Erhabenheit, in Freude und in Gelassenheit.

Noch eine Bemerkung zum Thema Lebensverantwortung: Tragen Sie niemals wieder die Lasten anderer! Tragen Sie nur Ihre eigene Last. Das reicht! Tun Sie dies mit Würde, so wie Sie allen, denen Sie ihre Lasten zurückgeben, auch ihre Würde zurückgeben. Ihr Motto könnte daher lauten: Jedem das seine, nicht mehr und nicht weniger!

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Arteriosklerose, alle Steinleiden, Herz- und Kreislauferkrankungen, Knochen-, Ohr- und Kniegelenkserkrankungen, hoher Blutdruck, Diabetes und Unterzuckerungsphasen, Neurodermitis.


VERNUNFT IST VOR- UND RÜCKSICHT

Saturn / Jungfraumerkur

Erscheinungsform (Auswirkung):

Ihre Kindheitssituation war vermutlich oft durch strenge Routinen und Disziplin gekennzeichnet, ersichtlich an äußeren Gegebenheiten und für die Erwachsenen plausibel, für Sie als Kind innerlich aber zu häufig unverständlich.

Den eigentlichen Sinn, den die vielen Regeln, Gebote und Verbote hatten, erklärte man Ihnen – wenn überhaupt – nur oberflächlich. So bekamen Sie sehr oft Anweisungen, die Ihnen bei Ihren jeweiligen Entwicklungssprüngen nicht wirklich helfen konnten, weil sie eher einen perfekten täglichen Lebensgang ermöglichen sollten.

Ein- und Unterordnung waren einen zwangsläufige Folge solcher Reglementierungen. Sicher hätten Sie das damals gerne geändert, möglich wäre es aber nur sehr schwer gewesen.

Das Leben in Ihrer Kindheit war vermutlich häufig durch ein lustloses Erledigen von Aufgaben geprägt, vielleicht haben Sie sich manchmal sogar zur billigen Arbeitsmaschine gemacht gefühlt.

So dürften Sie im Kindesalter nur selten in der Lage gewesen sein, auf das eigene Innere und auf die eigenen Gefühle ausreichend tief und lange zu hören.

Viel zu oft standen Sie in der Pflicht, irgendeine Produktivität zu erhöhen oder irgendeine Sache perfekter funktionieren zu lassen. Man nennt das auch Aschenputtel-Muster. Nun, aber Sie wissen ja, was aus dem Aschenputtel geworden ist!

Mit allen fünf Sinnen waren und sind Sie auf zumeist materielle und im Außen ablaufende Prozesse ausgerichtet. Dies führte – und führt möglicherweise auch heute noch – unweigerlich zu einer extremen Vernachlässigung ihrer eigenen berechtigten Bedürfnisse nach Ruhe, Besinnung und Wertschätzung dessen, was Sie geleistet haben.

Vernachlässigen Sie Ihre eigenen natürlichen Bedürfnisse nicht zu sehr?

Sie wurden oft im Kleinen gehalten und damit war es Ihnen nur schwer möglich, das Ganze auch Ihrer persönlichen Situation zu erkennen. In Kindestagen kann man dagegen oft nichts machen, als Erwachsener aber sehr wohl. Wenn Sie es nur wollen! Allerdings ist es auch möglich, dass die beschriebenen Umstände von Ihnen als gar nicht einschränkend empfunden werden.

Wahrnehmungsblockaden schützen Sie dann erneut, die Dinge so zu sehen, wie sie eigentlich sind. Kein Wunder, denn Sie sind ja mit vielem, nur nicht mit sich selbst beschäftigt. Ändern Sie das.

Denn im Grunde sind Sie in einem gewissen Sinne der Jetzt-kümmere-ich-mich-um-mich-Typ par excellence! Und selbst Aschenputtel hat letztlich doch ihr Glück gefunden!

Nun, für Sie sind aber alle Wege lang. Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, bei denen nach nur kurzer Zeit, nachdem ein inneres Problem bewusst wurde, auch eine körperliche Reaktion darauf entsteht.

Solche Reaktionen werden auch als psychosomatische Symptomkomplexe bezeichnet. Im Grunde sind alle Erkrankungen des physisch-sichtbaren Körpers seelisch-geistigen Ursprungs und haben ihre eigentliche Ursache in nicht gelösten seelisch-geistigen Konflikten.

Sie sollten daher für sich selbst davon ausgehen, dass es bei Ihnen häufiger als bei anderen Menschen einen besonders deutlich sichtbaren Zusammenhang zwischen Ihrer Seelenverfassung und Ihren körperlichen Reaktionen gibt.

Ihr Körper reagiert feiner als der anderer auf innere Konflikte. Und deshalb sollten Sie lernen, sich Ihrem oft ungesehenen Inneren liebevoll zuzuwenden. Der Gesamtzusammenhang zwischen innerer und äußerer Welt, zwischen Makro- und Mikrokosmos wird sich Ihnen dann mehr und mehr erschließen.

Sehen Sie sich als Menschen, der dazu neigt, in den jeweils aktuellen Lebensumständen eher festzustecken oder gar gefangen zu bleiben, anstatt sie jederzeit leicht ändern zu können?

Dann sind Sie wahrscheinlich auch schon auf Ihre Detailverliebtheit gestoßen. Sie protestieren zwar gegen die jeweiligen Lebensumstände (zum Beispiel gegen Ihre momentane Arbeitssituation), können sie aber nicht ändern oder sich, falls notwendig davon lösen.

Sie machen oft mit aufgesetzten Scheuklappen weiter, die Ihre ohnehin schon hoch konzentrierte Aufmerksamkeit noch eher auf die Kleinigkeiten lenken als auf das Ganze.

Sie dürften unbewusst einen sehr hohen Perfektionsanspruch an sich und das Leben haben und neigen daher dazu, Unangenehmem aus dem Weg gehen zu wollen.

Ihr Perfektionsanspruch hindert Sie vermutlich sehr oft daran, wirklich wichtige Arbeiten in Angriff zu nehmen. Denn eine Stimme in Ihrem Innern sagt zu Ihnen: So gut wie ich es machen will, werde ich es nicht können.

Auf den Punkt gebracht: Sie haben öfter einfach Angst, zu versagen. Diese Angst ist aber nicht wirklich berechtigt, denn Sie müssten nur das Ziel etwas niedriger hängen – und schon könnten Sie Ihre brillante Genauigkeit und Ihre menschliche Zuverlässigkeit voll zur Geltung kommen.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich teilweise auf den körperlichen und vorrangig auf den seelischen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Sie sind mit einer gewissen Grundängstlichkeit geboren, die es Ihnen zunächst sehr schwer machte, einfach und selbstverständlich aus sich heraus zu leben.

Zudem erfuhren Sie eine viel zu frühe Übertragung routinemäßiger Arbeiten, ohne von Eltern oder Lehrern plausible Begründungen dafür erhalten zu haben. Von Eltern oder Erziehern auferlegte Anpassungsregeln und Anpassungszwängen sollten Fehler auf allen Lebensebenen vermeiden.

Ihre damalige primäre Lebenseinstellung: Der Mensch muss vernünftig sein – und ich auch!

Empfehlung (Lösungsweg)

Wenn Sie die Dinge des Lebens grundsätzlich großzügiger und lockerer nehmen und vor allem in ihrer Ganzheit sehen lernen, so wird Ihnen das niemals schaden. Vermeiden Sie es, sich unnötigerweise in Details des Lebens festzubeißen.

Haben Sie keine Angst, Fehler zu machen. Bedenken Sie: Fehler sind menschlich, nobody is perfect! Wenn Sie Fehler machen, befinden Sie sich in der Gesellschaft aller anderen Menschen; wären Sie perfekt und fehlerlos, wären Sie einsam.

Hängen Sie also Ihren eigenen Maßstab nicht zu hoch, sonst können Sie große Ziele nur sehr schwer erreichen. Ihr Motto – auch wenn es um Ihre persönliche Weiterentwicklung geht – sollte lauten: Ich setze mir Etappenziele!

Geben Sie sich selbst die Lust am Leben zurück. Seien Sie vernünftig, aber nicht zu vernünftig, seien Sie vorsichtig, aber nicht zu vorsichtig, pflegen Sie das Understatement, aber treten Sie, wenn nötig, in den Vordergrund. Sie haben ein Recht dazu!

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Gehörschäden, Verdauungsstörungen aller Art und Neigung zu Hypochondrie, Lichtempfindlichkeit der Augen, Kurzsichtigkeit, Morbus Crohn, zum Teil schwere Verstopfungen.


DER WAHREN BESTIMMUNG FOLGEN

Saturn / Neptun

Erscheinungsform (Auswirkung):

Fühlen Sie sich oft schuldig? Und wissen Sie dann gar nicht warum? Können Sie manchmal – ähnlich wie in einem Rausch – die Realität nicht von einem Traum unterscheiden?

Sind Sie sich manchmal in der Welt selbst ein Rätsel? Erscheint Ihnen die Welt nicht oft als eine riesige Illusion, ähnlich dem Schleier der Maya? Sind Sie nicht ein Mensch mit einem reichen, aber schwer durchdringlichen und sich nur langsam offenbarenden Gefühlsleben?

Sind Sie nicht manchmal mehrere Menschen in einem? Denken Sie nicht, dass nur Gott Sie wirklich kennt und Sie allen anderen Wesen auf dieser Welt im Grunde unverständlich bleiben? 

Fühlen Sie sich manchmal einfach isoliert und so andersartig, das Sie zuweilen wie ein hingehauchter Geist durchs Leben schweben? Wenn Sie diese gewichtigen Fragen größtenteils mit Ja beantworten können, so tragen Sie viel von einem mentalen Grenzgänger oder modern gesagt Borderliner in sich.

Als Kind dürften Sie mit zwei Seelen in Ihrer Brust, mit zwei Welten in Ihrem Kopf gelebt haben. Eine jeweils für den Alltag und die äußeren Belange, eine jeweils für die verwunschenen Stunden und die inneren Bedürfnisse.

Ein Problem nur war und ist, dass diese beiden so unterschiedlichen Seiten Ihres Naturells nicht gleichzeitig gelebt werden konnten, sondern immer nur die eine oder die andere Seite. Vielleicht haben Sie oft nach realen Anhaltspunkten für Ihre Absonderlichkeiten gesucht, doch vieles blieb unerklärlich.

Das Unerklärte wurde Ihnen bisweilen sogar zur Realität. Jeder Mensch wird zunächst versuchen, sein eigenes Naturell – auch wenn es so eigentümlich erscheint – ins Leben einzubringen.

Genau dies dürfte Ihnen aber direkt oder indirekt nicht ermöglicht worden sein. Haben Ihre Eltern Ihnen verboten, bestimmte Dinge zu tun? Ein schlechtes Gewissen und ein tief sitzendes Schuldgefühl werden Sie von früher kennen, obwohl – und das ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig – Sie gar nicht genau wussten, woher dieses Schuldgefühl eigentlich wirklich kam. Denn es war ja einfach da.

Was ist nun die Realität und was die Fantasie? Eine gewisse Verwirrung stellte sich in der Folge bei Ihnen ein. Ihre damaligen und vielleicht noch heutigen Lebensumstände glichen zuweilen einer märchenhaft verdrehten Welt, einer Art Scheinwelt, in die Sie sich nur schwer und ungläubig integrieren konnten.

Vielleicht fanden Sie manchmal auch einfach sich selbst unerträglich in den Rollen, die Ihnen diese Realität übertrug – obwohl Ihre Umgebung dazu applaudierte. Hätten alle anderen nur gewusst, wie Ihnen innerlich wirklich zu Mute war, man hätte Ihnen öfter gegeben, was Sie eigentlich einzig und immer suchten: Frieden.

Da das Naturell eines Menschen im Realen prinzipiell nicht wirklich plausibel erklärbar, sondern nur selbst erlebbar ist, dürften Sie sich in besonders krassen Situationen vielleicht ab und zu wie lebendig begraben gefühlt und in Ihrem Inneren viele Stunden regungslos ausgeharrt haben.

Im Außen haben Sie sich währenddessen an Belanglosem interessiert gezeigt, sind den Ihnen übertragenen Aufgaben artig nachgegangen und fühlten sich dabei doch wie verschollen und auf einer einsamen Insel gestrandet. Irgendwie war und ist es wie in der Verbannung.

Manchmal dürfte Sie Ihre Umgebung nur als ein ziemlich versteinertes Wesen ohne deutlich werdende Eigenpersönlichkeit wahrgenommen haben (soweit Sie überhaupt wahrgenommen wurden). Haben Sie sich mal unter dem Tisch versteckt, wenn Besuch kam, um nicht gesehen zu werden und dachten tatsächlich: jetzt sieht mich keiner mehr?

Realität war Ihnen oft zu unheimlich und manchmal auch zu bedrohlich, immer aber Ihrem Wesen nur schwer erschließbar. Sie ähneln den Samanas, jenen indischen Asketen, wie sie Hermann Hesse in seinem Roman Siddhartha in literarisch-emphatischer Form, aber dennoch äußerst treffend beschreibt:

... fremd und feind der Welt, von Einsamkeit umgeben, hagere Schakale im Reich der Menschen... hinter ihnen weht heiß der Duft mitleidloser Entselbstung....

Ihre enorme Resonanz auf und Affinität zu Menschen, die leiden, findet sich so wieder. Es ist nicht Mitleid, das Sie empfinden, es ist Mitgefühl. Zuweilen könnten Sie einfach den Zustand der Welt beweinen, weil Sie ihn fühlen und dabei klar sehen, was ist.

Im Laufe der Jahre dürfte sich in Ihrem unbeachteten tiefen Innern eine Gegenwelt etabliert haben, die aus Traum und Fantasie, aus Schlaf und Fremdheit, aus Ungewissheit und Schuld bestand und möglicherweise heute noch besteht.

Ihre frühkindliche Seele, durch den Druck der Realität zum Dasein gezwungen, wurde gleichsam in den ersten Jahren aus Schutzgründen in eine Art Schlaf versetzt, in die Verbannung geschickt. Dies zeigt sich auch heute noch in Ihrer Fähigkeit, sich tief und nachhaltig zu entspannen oder gar in eine Art Trance fallen zu können – wenn Sie sich dies erlauben oder wenn die Realität zu hart an die Tür klopft.

Vielleicht besteht die dringlichste Erfahrung innerhalb dieses Teiles Ihrer Persönlichkeit in der Erkenntnis, dass Sie in zwei nur vermeintlich getrennten Welten leben – obwohl Sie bereits der Meinung sind, doch sowieso schon nur in einer zu leben.

Ihre eine Welt (eine Art einseitige Einheit) besteht in Ihrer subjektiven Wahrnehmung ohne dass Sie es merken (im Sinne einer bislang unerkannten Tatsache), aber eigentlich doch so lange aus zwei Welten (der Realität und dem Traum – der zweiseitigen Einheit), bis Sie die eine und die andere Welt als objektiv zu Ihnen gehörig annehmen – also in Ihrer Wahrnehmung unterscheiden können.

Sie können erst dann etwas bewusst vereinen, das heißt zu einer ganzen Einheit machen, wenn Sie es zuvor als getrennt voneinander erlebten.

Genau darum geht es für Sie: Ihr Traum ist Realität, Ihre Realität ist ein Traum, Innen und Außen sind eins und untrennbar verbunden. Sie leben im Grunde genommen ja nicht in einer Kulisse aus Pappe. Sie leben in der Wirklichkeit!

Denn weder Ihre Lebensrealität noch Ihre Träume gleichen einem Bühnenbild am Theater, das nach Belieben ausgetauscht werden kann. Realität und Traum existieren zur gleichen Zeit am selben Ort und sind authentisch und unverwechselbar.

Das Leben ist keine Attrappe, kein riesiger Schwindel, kein Irrtum, kein Schuldigsein. Ihr Leben – so wie Sie es erfahren sollten – ist wahr, ist schön, ist klar, ist bedeutend, ist voller Würde. Am Ende steht: Erkenne dich selbst.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den spirituellen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Sie wurden mit dem tiefen aber unbewusst gebliebenen Gefühl geboren, schuldig zu sein durch Ihre Geburt – durch Ihr Geborenwordensein als solchem. Ihr damaliges – und vielleicht auch heutiges – Lebensgefühl könnte lauten:

Ich bin der Sündenbock, ich bin immer schuldig (ohne zu wissen woran). Meine Umwelt gleicht dabei einer gigantischen Kulisse oder Attrappe, erscheint wie im Märchen. Und ich bin mittendrin das verwunschene Kind.

Dies alles gehört mit zu den schwierigsten frühkindlichen Umständen, die ein Kind vorfinden kann. In einem metaphysischen Sinne betrachtet haben Sie sich dies aber – wie alle anderen auch – selbst so ausgesucht.

Vermutlich, um später am Ende Ihres anspruchsvollen Lebensweges dem, was man traditionell Erleuchtung nennt, möglichst nahe zu sein. Leicht machen wollen Sie es sich also nicht. Und das sollten Sie auch nicht, denn sonst wäre Ihr Leben aus Ihrer Sicht umsonst gelebt.

Empfehlung (Lösungsweg)

Trauen Sie sich mehr und mehr, ins Leben hinauszutreten, zu sich selbst zu stehen und Ihre Lebensrolle – wie immer sie auch sei – vollständig und in Würde einzunehmen. Jemand wie Sie braucht unbedingt einen festen Platz, den es – oft als schicksalshaft vorbestimmten – zu finden und einzunehmen gilt. Und nichts und niemand darf Ihnen diesen Platz streitig machen.

Eine kollektive Schuld (das überdimensionierte schlechte Gewissen), die Sie unbewusst meinen, tragen zu müssen gibt es nicht. Tragen Sie, was Ihres ist. Lassen Sie allen anderen ihre Lebenslasten, seien Sie kein Sündenbock, leben Sie in Würde.

Bedenken Sie in stillen Stunden: Geboren worden zu sein, ist nie eine Schuld, sondern ein Grund großer Freude. Freuen Sie sich über sich selbst, über Ihr Leben, einfach über das, was Sie sind. Danken Sie Ihren Eltern, danken Sie – wenn Sie welche haben – Ihren Kindern.

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Durchblutungsstörungen, grauer Star, Gehörschäden, Krebsdisposition, kalte Hände und Füße, Unterzuckerungsphasen, verstärkte Giftansammlung im Körper, Meniskus- und Knieerkrankungen.


ANGRIFF IST DIE BESTE VERTEIDIGUNG

Uranus / Mars

Erscheinungsform (Auswirkung):

In der Psyche eines jeden Menschen liegen männliche und weibliche Anteile in einem individuellen Mischungsverhältnis vor. Deshalb reagiert man ganzheitlich auf alle Lebensanforderungen, ohne aufgrund des jeweiligen biologischen Geschlechts anlagemäßig benachteiligt zu sein. In der Regel kann der Mensch also auf die Wirksamkeit und Nutzbarkeit beider geschlechtlichen psychischen Anteile vertrauen.

Genau dieses Vertrauen dürfte Ihnen in Bezug auf Ihre männlichen Persönlichkeitsanteile (psychologisch auch animus genannt) bisweilen oder in der Regel nur schwer möglich gewesen sein. Sie sind – gleichgültig ob im biologischen Sinne Mann oder Frau – mit einem nicht unerheblichen Vertrauensmangel dem männlichen Lebensprinzip gegenüber zur Welt gekommen.

Dem entspricht das Bild eines Vaters, der für Sie in frühen Jahren vielleicht nur selten oder auch gar nicht körperlich oder seelisch anwesend war (zum Beispiel auf Grund seines Berufes oder seiner Stellung und Verpflichtungen innerhalb der Gesellschaft).

Entscheidend ist in diesem Zusammenhang ist, dass Sie mit Ihrem Vater unbewusst und unabhängig von seiner realen Erscheinung oder seinem tatsächlichen Verhalten die Vorstellung von Schwäche verbanden.

Erlebten Sie von Zeit zu Zeit, dass Ihre Mutter vor Ihren Augen über Ihren Vater schimpfte und lachte? Dann vermittelte sich Ihnen schon als Kind der Eindruck:

Männer sind immer irgendwie schwach! Vertraue ihnen nicht einfach so! Auch eine Scheidung der Eltern könnte diesen Eindruck verstärkt und bestätigt haben.

Obwohl sich Männliches archetypisch auf der Basis einer biologischen Anlage aggressiv durchsetzt, kann in Ihrem Fall ein zielgerichtetes und energisches Verhalten häufig nicht richtig greifen.

In der Steinzeit musste der täglich zur Jagd gehende Mann die Familie mit Fleisch und anderer Nahrung versorgen und gegen gefährliche Angreifer körperlich verteidigen.

Dieser männliche Anteil, der sehr stark auch die eigene Überlebensfähigkeit symbolisiert, war bei Ihnen – unabhängig von Ihrem Geschlecht – wenig entwickelt. Als äußere Bestätigung (beziehungsweise Projektionsfigur) für Ihre innere Anlage diente Ihnen unbewusst der nächste Mann in Ihrer Umgebung: Ihr männlich schwacher Vater.

Sie dürften in der Folge mehr oder weniger bewusst an einem fehlenden Vertrauen in Ihre eigene Handlungs- beziehungsweise Durchsetzungsfähigkeit zu knabbern gehabt haben, zuweilen trat oder tritt auch heute noch Existenzangst auf.

In Zusammenhang damit dürften Sie sich vermutlich auch nicht selten so genannte scheinstarke Partner gesucht haben (Frauen tun dies in der Regel häufiger als Männer).

Diese Partner mussten Sie selbst aber oft enttäuschen oder Sie wurden von ihnen enttäuscht. Da Sie innerlich dem Männlichen als solchem und damit ebenfalls dem jeweiligen individuellen Menschen nicht recht vertrauen können, dürften Sie von Zeit zu Zeit auch in Partnerschaften mit den Folgen Ihrer unbewusst angelegten Bereitschaft zu Enttäuschen oder Enttäuscht zu werden zu tun gehabt haben.

Die Entpolarisierung des männlichen Prinzips in Ihnen bewirkt nicht nur, dass Ihnen Ihre wahre und authentische Durchsetzungsfähigkeit manchmal wie aus den Angeln gehoben erscheint und dass Sie die Effektivität des eigenen Handelns oft als nicht sonderlich hoch erachten (Prinzip der verpuffenden Energie).

Die Entpolarisierung führt auch von Zeit zu Zeit dazu, Ihre unterschwellige Tendenz zum Zuge kommen zu lassen, sich vom anderen fremdbestimmen zu lassen. Dies ist leicht erklärlich, denn aus einer schwachen eigenen inneren Statik entsteht oft unbewusst ein Anlehnungsbedürfnis an starke Schultern (dem Efeu an der Hauswand nicht unähnlich).

Ihre dabei jedoch unterschwellig bestehende Gewissheit, dass der andere Ihren Bedürfnissen letztlich doch nicht standhält, verwirklicht sich vermutlich nicht selten im Sinne einer self-fulfilling prophecy. Enttäuschungen sind somit leider nicht gänzlich vermeidbar.

Möglicherweise vermissen Sie zeitweise auch eine Art Zentrumsgefühl. Es entsteht in Ihnen dann eine starke innere Unruhe, medizinisch gern auch als vegetative Dystonie oder psychogenes Syndrom bezeichnet.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den körperlichen und spirituellen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Sie sind mit einer angeborenen Schwäche des männlichen Archetypus ausgestattet. Dies hatte schon früh einen ausgeprägten Mangel an innerer seelischer Statik zur Folge. Zur Projektionsfläche Ihrer inneren Anlagestruktur wurden das Verhalten und die Einstellung Ihrer Mutter Ihrem Vater gegenüber.

Aus Ihrer Sicht schenkte sie seiner Kraft und Stärke nicht ausreichend Vertrauen. Sie demonstrierte Ihnen das schon als Kind, direkt oder indirekt. Das Resultat war später ein nicht immer ausreichender Glaube an die eigene Durchsetzungsfähigkeit im Leben. Ihr Lebensgefühl könnte lauten: Meine Kraft verpufft, mein Handeln ist oft nicht effektiv genug, ich schwanke und bin oft richtungslos und im Handeln nicht entschlossen genug.

Empfehlung (Lösungsweg)

Kein Mensch ist in einem absoluten Sinne wirklich schwach. Auch Sie besitzen – wie jeder Mensch – eine Überlebenskraft, die Ihnen vor allem in Notsituationen zur Verfügung steht.

Dagegen ist aber die Kraft, die Sie zur Bewältigung des normalen Lebens brauchen, zuweilen durchaus geschwächt oder in ihrer Effektivität gemindert. Sie sollten unbedingt auch weiterhin daran arbeiten, innere Stabilität und Ruhe zu erlangen und Ihren Hang zu energieaufwändigen, aber oft eher uneffektiven Handlungen mindern.

Lernen Sie, wenn überhaupt nötig, nur möglichst sehr wenige Dinge gleichzeitig zu tun. Besser wäre es, wenn Sie sich konzentriert mit einer Sache beschäftigen und anderes erst später angehen. Sie verzetteln sich sonst zu schnell und am Ende kommt sonst jeweils zu wenig dabei heraus.

Bauen Sie als Frau Ihr Misstrauen gegen die Kraft des Partners ab und bauen Sie als Mann Ihre Unterlegenheitsgefühle anderen Männern gegenüber ab. Partnerschaftliche Beziehungen funktionieren auf Dauer nur dann, wenn der Mann ein Mann ist und von seiner Frau auch als solcher akzeptiert wird und wenn die Frau eine Frau ist und ihrem Mann seine Rolle nicht streitig macht.

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Bindegewebsschwäche (blaue Flecken), erhöhte Fieberneigung, Ischias, Stottern, Krampfadern, Knochenschwund (auch Osteoporose), Nervenentzündungen aller Art, Potenzstörungen, Entzündungen der Venen, Zähneknirschen, Thrombosen, Neigung zu Verbrennungen.


DAS LEBEN FINDET IMMER WEGE

Uranus / Sonne

Erscheinungsform (Auswirkung):

Die Geschichte beginnt eigentlich einige Zeit vor Ihrer Geburt, im Bauch Ihrer Mutter. Wissen Sie etwas von Situationen, in denen Ihre Mutter während der Schwangerschaft ängstlich, vielleicht erschrocken oder gar schockiert gewesen sein könnte?

Gibt es vielleicht Erzählungen, in denen die Rede davon war, dass unerwartete plötzliche Ereignisse im Leben Ihrer Mutter sehr große Umstellungen für sie bedeuteten? Dies kann sich auf vieles beziehen, zum Beispiel auf Vorfälle mit den Eltern Ihrer Mutter, auf partnerschaftliche Angelegenheiten, auf berufliche Umstände, auf Unfälle oder sonstige eher unangenehme unvorhergesehene Geschehnisse.

Möglich ist auch, dass Ihre Mutter während der Schwangerschaft einerseits unbewusst oder andererseits auch sehr bewusst und direkt darüber nachgedacht hat, ob sie das Kind in ihrem Bauch (also Sie) wirklich austragen will oder nicht. Es mag nachvollziehbare Gründe gegeben haben, aus denen Ihre Mutter auf solche Gedanken kam – unabhängig davon, ob diese gut oder schlecht waren.

All diese so beschreibbaren Möglichkeiten sind nur eine kleine Auswahl von unendlich vielen Varianten, um die es in Ihrem Persönlichkeitsprofil geht: Vorgeburtlich dürften sich die äußeren, von Ihrer Mutter erlebten Ereignisse durch emotionale Reaktionen auf Sie übertragen haben.

Dies ist normal, denn jedes Kind ist im Mutterleib mit dem gesamten körperlichen, seelischen und geistigen Erleben der Mutter in tiefer Resonanz verbunden. So könnte sich zum Beispiel ein heftiger Schreck, den Ihre Mutter vielleicht bekam, als sie irgendwo eine Treppe hinabstieg und umknickte, direkt auf Sie übertragen haben.

Da Sie als Ungeborenes natürlich nicht analysieren konnten, was geschah, empfanden Sie nur den Schreck Ihrer Mutter und deuteten ihn als eine Art Bedrohungssituation.

Diese Vorgänge dürften sich mit ziemlicher Sicherheit in der einen oder anderen beschriebenen Art und Weise vollzogen haben. Denn als Ungeborenes dürften Sie einer Situation ausgesetzt gewesen sein, die Sie schon in diesem Stadium Ihrer Existenz als eine starke Bedrängnis bezie- hungsweise auch möglicherweise eine Bedrohung Ihres Lebens empfanden. 

Das führte dazu, dass sich in Ihnen eine Ferne zum emotionalen Erleben solcher Vorgänge etablierte, um vor den damit verbundenen Eindrücken geschützt zu sein.

Beim Erwachsenwerden drängte diese Erinnerung dann häufig indirekt oder auch teilweise direkt wieder in Ihr Bewusstsein. Um der vermeintlichen Bedrohung dann schnellstmöglich zu entgehen, waren und sind Sie ständig auf der Hut, innerlich und äußerlich sehr angespannt, oft hypernervös und in vielen Situationen auch konzentrationsschwach.

In besonderen Fällen kann es sogar zu so genannten Beengungspsychosen kommen: In einem voll besetzten Bus oder in den engen Gängen der U-Bahn stellen sich Beklemmungsgefühle ein, die sehr heftig sein können.

Eigentlich will man dann nicht selten panikartig den engen Mutterleib verlassen. Weil jedoch – wie möglicherweise in der Schwangerschaft Ihrer Mutter – der Fluchtweg versperrt war/ ist, entstand und entsteht eine große Angst vor Festlegung, vor Integration, vor Endgültigkeit, vor dem Tod.

Viele Menschen kompensieren eine solche Angst häufig mit demonstrativer Scheinüberlegenheit, um ein Gefühl von Nicht-Betroffensein zu entwickeln.

Solche Anteile Ihres Persönlichkeitsprofils sollten Sie durchaus ernst nehmen, wenn auch Ihr alltägliches Verhalten in der Regel unauffällig und häufig eine Zeit lang ohne die beschriebenen Merkmale bleiben mag.

Sie haben dann wahrscheinlich schon fast unbewusst einer möglichen so genannten Zentrumsflucht beziehungsweise Ich-Inflation erfolgreich vorgebeugt. Sie dürften dann schon fähig sein, unnötigen Ballast immer im rechten Moment fallen zu lassen, aber alle notwendige Bindungen auf der sachlichen und menschlichen Ebene in einem ausreichende Maße beizubehalten.

Es bleibt Ihnen jedoch immer ein kleiner Rest Teilnahmslosigkeit an realen und seelischen Vorgängen, wodurch Sie andere gelegentlich irritieren.

Eine letzte Auswirkung der unbewusst erlebten, vorgeburtlichen Ereignisse ist noch erwähnenswert: Sind Sie sensationshungrig? Mögen Sie aufregende Situationen, in denen anderen irgendetwas geschieht? Und Sie können als Voyeur zuschauen?

Leugnen Sie es nicht. Sie sind ja von der zuvor erwähnten Ferne zum emotionalen Erleben charakterisiert. Überspitzt formuliert: Ihnen fehlt Lebendigkeit und Sie haben Lebenshunger! Das bedeutet aber zugleich auch, dass Sie sich vor allem in langweiligen Zeiten über die Teilnahme am Leben anderer gerne ein wenig Abwechslung in Ihr eigenes Leben holen.

Das ist alles soweit kein Problem. Wenn Ihnen allerdings auffällt, dass Sie sich mehr mit anderen als mit sich selbst beschäftigen, wenn Sie sich um andere kümmern, nicht aber um sich selbst, dann ist die Toleranzschwelle überschritten. Sie rutschen dann in die Ich-Inflation und laufen Gefahr, sich selbst aus den Augen zu verlieren.

Sie sollten dann unbedingt beginnen, Ihr eigenes Leben (wieder) aus der Nähe zu betrachten, sich also um sich selbst kümmern und sich nicht durch die kleinste Kleinigkeit davon abbringen lassen.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den seelischen und spirituellen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Sie dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit eine vorgeburtliche Bedrängung oder Bedrohung Ihres Lebens erfahren haben. Was immer die äußeren Umstände gewesen sein mögen, sie weisen immer auf eine mehr oder weniger emotional erregte Verfassung Ihrer Mutter hin.

Ob diese zeitlich begrenzt war (zum Beispiel bei einem kurzen heftigen Schrecken, den sie bekam) oder sehr lange andauerte (zum Beispiel wenn Ihre Mutter lange darüber nachgedacht haben mag, Sie vielleicht nicht zur Welt bringen zu können oder wollen) ist aktuell schwer zu sagen und für den ursächlich sich vollziehenden Vorgang als solchen auch nicht sonderlich relevant.

Da in dieser Situation der Fluchtweg versperrt war (Ihre eigentliche Geburt und damit die Öffnung der Türe stand ja noch bevor), dürfte dies in Ihrem ungeborenen Zustand zwangsläufig zu einem starken Unruhe- und Beengungsgefühl, eventuell sogar zu einer recht heftigen panischen Reaktion geführt haben.

Es kam zu einer Entferntheit vom Leben. Das sich daraus ergebende Lebensgefühl könnte lauten: „Ich muss mich (immer) befreien, ich muss immer fliehen, ich muss immer irgendwo raus – denn: Das Leben dort draußen ist für mein Leben hier drinnen nicht zuträglich.

Empfehlung (Lösungsweg)

Lernen Sie mehr und mehr, Ihre möglicherweise auffällige innere Unverbindlichkeit und oder gar Teilnahmslosigkeit dem Leben und anderen Menschen gegenüber auf ein geringst mögliches Maß zu reduzieren.

Nähe zum Leben ist immer wichtig. Wenn sie fehlt, dann fehlt auch das Erleben der eigenen Persönlichkeit. Versuchen Sie immer auch, ein gewisses Maß an Subjektivität zuzulassen.

Dadurch proben Sie die Nähe zu den eigenen Emotionen. Seien Sie ruhig von Zeit zu Zeit aufbrausend, stürmisch, erkunden Sie Ihre – sicherlich vorhandenen – Leidenschaften, leben und drücken Sie sie aus, konfrontieren Sie andere Menschen mit Ihren Ideen und Gefühlen, beamen Sie sich sozusagen mit einem lauten Knall zurück auf die Erde, der Sie im Sinne Ihrer Entferntheit vielleicht schon sehr lange den Rücken gekehrt hatten.

Etablieren und leben Sie ein wenig mehr die so genannten italienischen Momente, seien Sie Sie selbst mit vehementem Nachdruck, mit berechtigtem Stolz. So selbstverständlich und so einfach es klingen mag, so wichtig ist es für Sie zu wissen: Sie leben! Leben Sie!

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Neigung zu niedrigem Blutdruck, Nervenentzündungen, Schilddrüsenfehlfunktionen und -anomalien, innere Unruhe, erhöhte Unfallneigung, eventuell Disposition zu Querschnittslähmung, allgemein Risiko der Nerven- und so genannten Geisteserkrankungen (in extremen Fällen Schizophrenie), manchmal Erstickungsgefühle und Beengungspsychosen, nervöse Hautstörungen (hektische Flecken), Herpes labialis.


DIE LEICHTIGKEIT DES SEINS

Uranus / Jupiter

Erscheinungsform (Auswirkung):

Wenn man so will – und wenn man bei dem in diesem Persönlichkeitsprofil zu beschreibenden Zusammenhang überhaupt von einer Schwierigkeit sprechen will – so wurden Sie hineingeboren in ein Land, in dem Milch und Honig flossen, in dem alle Leichtigkeit der Welt vereint in beinahe buddhistisch heiterer Gelassenheit zusammensaß, von dem aus das Paradies nur einen Fingerzeig hinter einem leichten Hügel entfernt lag.

Nun, ein solches Szenario kann leicht in Richtung leeren Überflusses abdriften. Vielleicht machten Sie sich in Ihrem damaligen oder auch heutigen Leben wenig Gedanken über das, was ist und was Sie haben. Vielleicht fiel Ihnen vieles in den Schoß, vielleicht mussten Sie sich in manchen Situationen im Vergleich zu anderen viel weniger anstrengen, um Erfolg zu haben.

Das hört sich alles gut für Sie an, etwa nach einer Art Lebensjoker oder einer schicksalhaften Begünstigung (ob gerechtfertigt oder nicht spielt dabei kaum eine Rolle). Und tatsächlich hat das alles irgendwie mit Glück zu tun, einfach mit Glück und Glücklichsein.

Doch genau dabei könnte im Verborgenen auch der Grund liegen, warum Sie andererseits möglicherweise auch bisher gar nicht so viel von dem so Beschriebenen in Ihrem Leben verspüren konnten. Vielleicht leiden Sie ja an einer der verbreitetsten Lebenskrankheiten überhaupt: Haben Sie Angst vor Glück?

Bitte denken Sie nicht, Ihnen könne so was Dummes nicht passieren – wer läuft schon vor dem Glück davon?. Es gibt viele Menschen (und vielleicht gehören auch Sie von Zeit zu Zeit zu diesen), die so schnell laufen, dass das Glück, das sie gerade verfolgt, gar nicht hinterher kommt. Sie laufen einfach schneller als das Glück. Man sagt dann rasch: Ich habe kein Glück gehabt oder Ich hab immer Unglück und Ähnliches.

Dies entspricht zwar Ihrer subjektiven Wahrnehmung, nicht aber den Tatsachen. Sie sind dann in einem tiefen Sinne ein(e) Ungläubige(r). Glücklicherweise aber ist das Glück eine recht hartnäckige Freundin, die sich in der Regel (von wenigen, bedauerlichen Ausnahmen einmal abgesehen) auch von Ihnen nicht so leicht abschütteln lassen wird.

Es gibt also (bezeichnender- wie glücklicherweise) einen einfachen, wirklich unglaublich simplen Trick, mit dem Sie Ihr Glück treffen können – und der lautet: Laufen Sie im Leben einfach etwas langsamer! Schalten Sie in Ihrem Lebensmobil zwei Gänge runter, öffnen Sie die Fenster, blinzeln Sie in die Sonne, vergessen Sie Ihren Tunnelblick nach vorne, schauen Sie zur Abwechselung mal zurück – vielleicht sehen Sie im Rückspiegel ja schon, wie Ihnen das Glück zuwinkt.

Kümmern Sie sich also einfach ein wenig mehr um das Glück. Es hat so viel in der Welt zu tun, muss so vielen Ungläubigen – wie möglicherweise eben auch Ihnen – hinterher laufen, ist einfach deshalb auch schnell außer Puste und gibt deshalb manchmal tatsächlich auch entnervt auf. Kaum zu glauben, denkt sich dann das Glück. Und dann wird es so ungläubig wie Sie.

Manchmal ist es dann unglücklicherweise selbst für das Glück zu spät.

Nun gut, soweit dürfte es bei Ihnen glücklicherweise aber nicht gekommen sein! Denn sonst würden Sie bereits unter Sinnlosigkeitsgefühlen leiden und nur den schnellen Spaß am Leben vor Augen haben. Sie würden von der Hand in den Mund leben, wären oft absurd euphorisch, neigten zu allgemeinen Ausdrucksübertreibungen – vielleicht wären Sie sogar manchmal richtig hysterisch.

Sie wären dann selten verlässlich, Sie flögen dann über den Dingen, würden nirgends landen, sich niemals einlassen und machten aus jeder Not blitzschnell eine Tugend, die aber morgen schon wieder verworfen wäre, nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

So würden Sie eine Zeit lang gut zurechtkommen und manche Härten, die das Leben bereithält, mit süßen Pflastern verkleben und auch mildernde Umstände zugesprochen bekommen. Aber auf Dauer?

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den geistigen und den spirituellen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Psychisch ist eine Vorform von Hysterie angelegt, damit verbunden eine Eindrucksallergie, die das Assimilieren von Lebenserfahrung erschwert. Lebensgefühl: Ich empfinde leeren Überfluss, das Leben rast an mir vorbei und/ oder ich rase an ihm vorbei.

Empfehlung (Lösungsweg)

Es wird Ihnen ganz sicherlich kein Zacken aus der Krone fallen, wenn Sie sich weiterhin vornehmlich darum bemühen, im richtigen Moment Ruhe und Einfachheit in Ihr Leben zu integrieren. Geben Sie auch nicht immer gleich jeder Neugierde nach, Sie verlaufen sich sonst im Dickicht der vielen Eindrücke und können diese gar nicht mehr richtig verarbeiten.

So schützen Sie sich auch vor der so genannten Eindrucksallergie, an der all diejenigen leiden oder gar erkranken, die sich überfluten lassen von immer neuen Reizen, immer neuen Bildern, immer neuen Gefühlen. Ein typische Medienzeitalter-Krankheit der heutigen Tage.

Es ist nicht alles automatisch gut und richtig, nur weil es viel und bunt und schnell und laut ist und dauernd ruft: Hey, seht alle her!“

Pflegen Sie also auch im Stillen Freude und Glück. Ihr Persönlichkeitsprofil zeigt, das beide Ihnen innewohnen oder Ihnen zumindest dicht auf den Fersen sind. Kultivieren Sie das Gefühl einer heiteren Gelassenheit, durch das sich die Dinge des Lebens immer einen erleuchtenden Funken Hoffnung bewahren können, selbst wenn das Tal, das Sie durchwandern, bisweilen recht finster ist.

Wir haben verlernt, uns am frischen Grün des Grases zu erfreuen – es spielt keine Rolle, ob dies ein kluger Mann oder eine kluge Frau gesagt hat. Vergessen Sie nie: Die Spanne des Lebens ist immer dieselbe – gleichgültig, ob Sie sie mit einem lachenden oder einem weinenden Auge durchmessen.

Denn: Es gibt ihn, den rauschenden Wind in den silbern klingenden Blättern der Bäume. Verweilen Sie einen Moment, schenken Sie dem Wind Ihre Aufmerksamkeit. Es gibt ihn, den Duft von feuchter Erde und gemähtem Heu, wie er an warmen Sommerabenden auf einfachste Weise das Herz erobern will.

Verweilen Sie einen Moment, lassen Sie sich von süßem Duft verführen. Es gibt ihn, den glasklar perlenden Bach, wie er seit Jahrhunderten im Stillen seines Weges zieht. Verweilen Sie einen Moment und erfrischen Sie Ihre Sinne.

Mehr braucht es eigentlich nicht für Ihr Glücklichsein.

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Neigung zu spastischen oder krampfartigen Zuständen, Koliken mit zeitlicher Begrenzung und ohne Dauerschmerz, Anlage zu Hysterie beziehungsweise Stress (ohne den Druck zu empfinden!), Gefahr des frühzeitigen Therapieabbruchs wegen fehlender Geduld, manchmal Hexenschuss, plötzliche Wachstumsschübe.


DAS LEBEN WEIST ÜBER SICH SELBST HINAUS

Neptun / Sonne

Erscheinungsform (Auswirkung):

Gibt es einen sich zuweilen bewusst machenden Teil Ihrer Persönlichkeit, der im Verhältnis zu allen anderen Teilen nach Ihrer Einschätzung zu wenig entwickelt ist? Wenn dies – wie innerhalb Ihrer konstellativen Veranlagung anzunehmen – so ist, dann dürfte dieser wenig entwickelte Persönlichkeitsanteil innerhalb Ihres Familienverbandes in einer anderen Person schon vorhanden sein. In diesem Sinne gibt es ihn dann doppelt.

Sie befinden sich also in einer Doppelgängersituation. Schon in frühen Jahren dürften Sie sich oft als Kind entweder im Vater oder – wenn vorhanden – in Bruder oder Schwester, in der Mutter, in einer Tante oder einem Onkel, aber auch in einem Freund oder einer Freundin erkannt haben; wie in einer Spiegelung, die Ihnen nur einer der Genannten (immer wieder) möglich machen konnte.

Der oder die andere wusste und weiß das auch. Schließlich entsteht Konkurrenz und in der Folge ein Unterwerfungsritual, welches in seiner Konsequenz dazu führt, dass Sie nur schwer Ihre wahre Persönlichkeit zeigen und es vermeiden, wichtige (Lebens-)Positionen einzunehmen (weil diese bereits von den Stärkeren besetzt sind).

Es ist wichtig für Sie, eine realistischere Sichtweise Ihrer eigenen Fähigkeiten herauszuarbeiten und im Leben auch ein spirituelles Ziel vor Augen zu haben. Ohne dieses werden Sie den Facettenreichtum Ihrer Persönlichkeit nur schwer erfassen und ihm generell nur schwer gerecht werden können.

Sie tendieren dazu, Wahrheiten über sich selbst zu übersehen oder von anderen nicht hören zu wollen. Obwohl Sie eine eigenartige Immunität gegen Schmerz haben, sollten Sie ihn kontrolliert und bewusst suchen. Schmerz kann in Ihrem Falle eine Verbindung ins Leben(dige) sein und auch entstehen, wenn man der eigenen Wahrheit ins Auge blickt.

Sie können dann den Visionär in sich leben, den Sie – zuweilen auch aus der Sicht anderer – zu sehr verkümmern lassen. Ihre oftmals zu geringe Sorge um das eigene Wohlergehen kann Sie leicht auf unnötig schwere oder irrige Lebenswege und -abschnitte führen.

Das Bild, das sich aus diesen Zusammenhängen ergibt, ist eines der unterschwelligen Selbstverhinderung, des fehlenden Selbstbewusstseins und eines Entwicklungsstaus. Sollten Sie ein so genannter Spätzünder sein, so warten Sie nicht auf die Zündung, sondern suchen Sie selbst ein Feuerzeug, um Ihr Leben zu entfachen!

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den seelischen und den spirituellen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

In Ihrer Anlagestruktur im Rahmen dieser Konstellation zeigt sich als wichtiger Faktor Konkurrenz gegenüber einem Mitglied Ihres Familienverbandes, welches über ähnliche Fähigkeiten (in einem fest umrissenen Lebensbereich) wie Sie selbst verfügt (Doppelgängerhaftigkeit).

Ihr Platz – eigentlich für Sie reserviert – war also schon besetzt. Die Konkurrenz ist nicht an die gleichgeschlechtlichen Personen des Familienverbandes gebunden, sondern kann auch im Verhältnis zu einem Vertreter oder zu einer Vertreterin des anderen Geschlechts entstehen.

Die Konkurrenz gründet auf der Ähnlichkeit von ausgeprägten Fähigkeiten, die aber von Ihnen dem Konkurrenten gegenüber nicht ausgelebt werden konnten. So ergab sich in Ihrem Innern zwangsläufig eine Anstauung des Lebendigen, das Sie, um ihm zu entgehen, in sich und an sich unbewusst zu verdrängen suchten. Solche Verdrängung kostete Sie viel Energie – und diese könnte Ihnen möglicherweise heute fehlen.

All dies geschah häufig in Verbindung damit, dass Sie versuchten, vor Ihrem Doppelgänger emotional in Deckung zu gehen. Ihr Lebensgefühl lautet in diesem Zusammenhang: Habe ich überhaupt ein Ich? Ansonsten bin ich eher schwach als stark, bin ich eher ein Spätentwickler.

Empfehlung (Lösungsweg)

Lernen Sie, Ihre Gefühle zu zeigen. Dann steht Ihnen die Entwicklung zu einem durch Emotionalität sich auszeichnenden Wesen offen. Alles, was sich dann (im Positiven wie im Negativen) hervorbringt und zeigt, sollten Sie akzeptieren.

Die Annahme des eigenen (emotionalen) Wesens ist in Ihrem Fall ein Schlüssel zur Selbstverwirklichung. Ziehen Sie sämtliche verdrängten Eigenarten (damit Potenziale) ans Licht, sowie sich ihre Spitzen zeigen. Und stehen Sie zu Ihren Eigenarten! Lernen Sie, Ihrer eigenen Kreativität zu vertrauen.

Selbstbewusstsein heißt, sich über sich selbst bewusst zu sein – und zwar in Hinblick auf alle Aspekten der Persönlichkeit. Wahres Selbstbewusstsein ergibt sich im Zustand hoher Bewusstheit über das eigene Wesen in seiner Ganzheit. Wenn Sie auf Ihr Inneres blicken, so erkennen Sie möglicherweise einen matten Stolz (und bisweilen auch den eindeutig falschen Stolz), der Ihnen eigentlich am und in Ihrem Wesen unangenehm ist.

Wenn Sie diesen Stolz betrachten, so prüfen Sie, ob und wie Sie sich von ihm verabschieden können. Wer seinen so gearteten Stolz ziehen lassen kann, erlangt Würde. Dies wird Ihnen das Tor zu höheren Wahrheiten – auch in Bezug auf das Leben als Ganzes – öffnen und ungeahnte Kreativität und Lebenskräfte freisetzen.

Kümmern Sie sich neben allem anderen auch um eine sichere Lebensverankerung (auch materieller Art), denn diese kann in Krisenzeiten für Sie von großer Wichtigkeit sein.

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Krebsdisposition (Neigung zu mangelhafter Ich-Entwicklung), Wassersucht, Legasthenie, Haarausfall (verfrüht) oder spärlicher Haarwuchs allgemein, in der Regel empfänglich für Homöopathika, oft nur schwache Herzleistung.


VERSUCHUNG UND LÄUTERUNG

Pluto / Mond

Erscheinungsform (Auswirkung):

Wenn man Sie fragen würde: Wovor fürchten Sie sich?, was würden Sie antworten? Wenn man Sie fragen würde: Was verlangt Ihnen Ehrfurcht ab?, was würden Sie antworten?

Wenn man Ihnen sagen würde: Fürchte dich nicht. – könnten Sie es? Wenn Sie versuchen, innerhalb dieser Ihrer Anlagestruktur auf all das eine Antwort zu geben, so finden Sie diese am ehesten, wenn Sie in einen Spiegel schauen.

In Ihrer Sicht des Lebens gibt es nichts, was seicht, halbherzig, neutral, vage, leidenschaftslos wäre. Im Gegenteil: Alles atmet aus unbekannter Tiefe, kommt aus gefülltem Herzen, ist voller Absicht parteiisch, bezieht unverwechselbar Stellung, ist voller begehrlicher Inbrunst.

Haben Sie nicht manchmal das Empfinden, die Welt in Ihnen und um Sie herum gleiche einem Schmerz, dem man sich wegen der Süße der selbst auferlegten Qual und seiner schaurigen Schönheit doch nicht zu entziehen mag? Sie leben im Banne Ihrer selbst.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Vermutlich stimmen Sie dem grundsätzlich und auch uneingeschränkt zu. Konstitutionell ursächlich wirkt hier eine Grundhaltung, die man wohl als Misstrauen bezeichnen kann.

So könnte das auch Ihrer Anlage entsprechend heißen: Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser. Sie möchten nicht gerne so verstanden werden? Das hört sich nicht so nett an? Und doch – wenn Sie ehrlich sind – ist dieses Misstrauen ein wesentlicher Zug Ihrer Persönlichkeit, diese nervige Sorge, es liefe ständig nicht so, wie Sie es wollen.

Ist dieser nicht gewünschte, aber erwartbare Lauf der Dinge im Grunde nicht genau das, was Sie fürchten? Erinnern Sie sich an das Bild im Spiegel?

Haben Sie dort nicht eine Person mit einem starken (auch seelischen – damit möglicherweise auch unbewussten) Bemächtigungsdrang gesehen? Dieses Bedürfnis, Einfluss zu nehmen läuft hier parallel zu der beschriebenen Misstraulichkeit.

Beides sind letztlich Symptome einer schon vor der Geburt mit in die Wiege gelegten Verlustangst, denn Verlustängste entstehen nur aufgrund vorheriger starker Bindungen oder Einflussnahmen (Bemächtigungen).

Im Grunde fürchten Sie, verlassen zu werden – selbst wenn das, was Sie verlassen will, von Ihnen gefürchtet wird.

Machen Sie sich klar, dass es hier nicht um etwas an sich Böses oder etwas an sich Schlimmes in Ihnen oder um Sie herum geht, sondern um Ihre starke seelische Verbindlichkeit und Orientiertheit an etwas, was vornehmlich schon in frühen Jahren in – zugegebenerweise manchmal fragwürdiger – Zuneigung zu Ihnen stand. Mit großer Wahrscheinlichkeit dürfte es sich dabei um Ihre Mutter gehandelt haben – und auch heute noch handeln.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den seelischen und den geistigen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Sie dürften in eine familiäre Situation hinein geboren worden sein, in der die Mutter (unterschwellig) dominierend war. Häufig dürften Sie sich daher in Situationen wiedergefunden haben, in denen Sie Ihre eigenen Empfindungen und seelischen Bedürfnisse kontrollieren mussten, um die Geborgenheit und Nestwärme – die jedes Kind braucht – zu behalten.

Ihre eigene Kontrolliertheit wurde dabei unbemerkt zu einer Art Außenposten der Hauptkontrollinstanz Mutter. Es heißt: Die Hand an der Wiege regiert die Welt. Damit ist hier nichts über Ihre Mutter im objektiven Sinne gemeint, auch nichts, was sie schlecht machen soll.

Ihre Mutter war und bleibt Ihre Mutter. Aber in dieser naturgegebenen und schicksalhaft bindenden Rolle dürfte sie in Einzelfällen auch manchmal das Antlitz einer grausamen Geliebten gezeigt haben – von Ihnen gefürchtet und von Ihnen geliebt.

Sie müssen sich daher von all denjenigen Einflüssen Ihrer Mutter befreien, die in Bezug auf Ihre individuelle Entwicklung hemmend waren und sind. Dazu wird ein Teil Ihres bisherigen Selbstbildes in Ihnen sterben müssen, um danach neu leben zu können.

Um es hier sehr deutlich zu sagen: Wenn Sie diese Wiedergeburt, diese Häutung nicht vollziehen, dann werden Sie das Verlies nicht verlassen können und ein Leben lang im Grunde nur furchtsame kleine Schritte machen, als hätten Sie Ketten an den Füßen – selbst noch in Freiheit!

Ihr Lebensgefühl der inbrünstigen Leidenschaftlichkeit resultiert vor allem aus der kaum überbietbaren und ursächlich angelegten ungehemmten Beeindruckbarkeit Ihrer Seele.

Alles, was Ihre Seele im Guten wie im Schlimmen trifft, dringt in sie ein und sinkt ab in die tiefste Tiefe, um dort (die Zeit überdauernd) in einem entscheidenden Augenblick in der Zukunft als das Vergangene erinnert zu werden – als sei es erst heute geschehen.

Es ist eine Art Mumifizierung der Geschehnisse die es Ihnen – konstitutionell verursacht – ermöglicht, frei von zeitlichen Zwängen zu erinnern, was lange zurück liegt. Dies bezieht sich mit Sicherheit auch auf Erinnerungen, die nicht aus Ihrer heutigen Existenz stammen.

Empfehlung (Lösungsweg)

Lernen Sie unbedingt, das zwanghafte Unterdrücken Ihrer Gefühle und das damit verbundene nur kontrollierte Zeigen des Inneren nach und nach abzubauen. Sie sollten seelisch lockerer werden.

Sie sollten sich Ihre Rachegedanken vom Hals halten und Sie sollten Ihre Gegner vergessen. Daran wird Sie kein Weg vorbeiführen, wenn Sie leidvolle Erfahrungen nicht wiederholen wollen.

Da Sie in Ihrer seelischen Verbissenheit gleichzeitig angeheizt werden durch eine auf Hochtouren laufende Vorstellung, sollten Sie auch lernen, Ihre Gedanken zu beobachten, nötigenfalls auch bewusst zu kontrollieren. Erkennen Sie, dass es nur einen Gegner gibt: den in Ihnen selbst. Sehen Sie es wie die japanischen Samurai: Selbstbeherrschung ist das Ziel!

Machtkämpfe werden vermutlich oftmals über Glück oder Unglück in Ihrem Leben entscheiden. In derartigen Kämpfen gibt es nur vordergründig Gewinner(innen) und Verlierer(innen). Es ist nicht vorherzusehen, in welchem der beiden vermeintlichen Lager Sie sich vornehmlich aufhalten werden.

Vermutlich werden Sie beide Standorte kennen gelernt haben. Wichtig für Sie ist, dass Sie sich entweder nicht unterschwellig übermachten lassen, beziehungsweise andere nicht selbst unterschwellig übermachten.

Denn dieses Spiel kennt letztlich nur Verlierer (durch Verlust Verängstigte) und in Abhängigkeit Bleibende. Machtausübung führt immer zu einer extremen Form der Verbindlichkeit (ebenfalls eine Abhängigkeitsvariante) und damit zu Verlustangst – auf beiden Seiten. Wirkliche Sieger sucht man in diesen Kämpfen vergebens. Oft gibt es einfach nur Überlebende.

Gleichgültig, ob Sie dieses Gefühl bereits kennen oder nicht: Es gibt in diesem Zusammenhang noch eine sehr ernst zu nehmende Tendenz in Ihrem Innern (wie gesagt: eine Tendenz, keine Gewissheit), von der Sie wissen sollten.

Es ist dies ein so genannter unbewusster Todeswunsch, den Sie – wie vielen andere Menschen auch – in sich tragen. Der Tod wird von Ihnen als letzte Möglichkeit der Befreiung – zum Beispiel aus einer Abhängigkeit – bereitgehalten.

Wenn Sie sich öfter dem Tod verbunden gefühlt haben oder wenn Sie den Tod als einen ständigen Begleiter empfinden, dann sollten Sie dieser im wahrsten Sinne lebensgefährlichen Tendenz einen positiven Lebensantrieb entgegensetzen.

Wenden Sie sich also den einfachen und schönen Dingen des Lebens zu, suchen Sie die Freude und die Ruhe. Der moderne Wellness-Gedanke kann, wenn Sie ihm folgen und ihn auch in Ihr Leben integrieren, Balsam für Ihre Seele sein.

Das ist langfristig von großer Wichtigkeit, denn Ihr Leben ist ein großes Geschenk, für das Sie dankbar sein können. Verweigern Sie es nicht, sondern nehmen Sie es an und halten Sie es ins Licht. Dann blüht und gedeiht es und kann die Nächte der Seele überstehen.

Auf der körperlichen Ebene lassen sich folgende mögliche Symptome vermeiden

Bluterkrankungen (krankhafte Veränderungen der Zusammensetzung), Blasenerkrankungen, Hirntumore, Magenerkrankungen, Rhinophym, Blutungsneigung, manchmal Migräne.


MIT ALLEM BEGEHRLICH VERBUNDEN

Pluto / Waagevenus

Erscheinungsform (Auswirkung):

Sie sind ein Beziehungsmensch, stimmt’s?! Nein, nicht so sehr im Sinne von gesellig (das vielleicht auch), sondern eher im Sinne von niemals ohne Beziehung. Sie haben einerseits viele lockere und sozusagen leicht austauschbare Bekanntschaften, andererseits pflegen Sie aber auch einige sehr feste, dauerhafte und bei Verlust eigentlich unersetzliche Freundschaften.

In der Musik, vornehmlich natürlich der Popmusik, ist das Thema Liebe nicht wegzudenken. Viele Songs wie Love is a battlefield oder Love hurts oder Love is the drug versuchen den Schmerz, den Liebe verursachen kann, zu erfassen. Sie werden diesen Schmerz in einer vielleicht intensiveren und vielleicht auch häufigeren Weise als andere Menschen kennen. Man kann dieses Gefühl auch Liebeskummer nennen.

Gehören Sie nicht zu den Menschen, die – wenn Sie sich verlieben – fast im gleichen Moment auch eine Furcht entwickeln, diese Liebe und alles durch sie entstandene Schöne könne im nächsten Moment wieder fort sein?

Bekommt nicht Ihr Gefühl von Liebe dadurch nach kurzer Zeit einen furchtsamen, bekümmerten, vielleicht sogar zuweilen verzweifelten Beigeschmack? Beginnen Sie nicht schnell zu klammern? Nun, diese immer im Hintergrund lauernden Befürchtungen können schon in den Anfängen einer Beziehung vieles erheblich erschweren.

Selten dürften Sie die Erfahrung gemacht haben, Beziehungen könnten auch leicht und unbeschwert sein, denn das Leben – und vor allem andere Menschen – lehren sie anderes. Vielleicht werden Sie jetzt auch sagen: Ich selbst will gar keine seichten Geschichten, bei mir soll und muss es immer heftig sein.

Vielleicht mögen Sie es auf eine eigenwillige Weise, dass Beziehungen als solche immer ein Problem und eine Herausforderung für Sie darstellen. Und vielleicht mögen Sie ja im Grunde – in jeder Intensität – die auch Lust bringenden Spiele der Macht, unabhängig von den oftmals ruinösen Folgen für die Betroffenen.

Sind Sie nicht ein Liebeskämpfer oder eine Liebeskämpferin? Sie lieben doch immer heiß und innig. Ist der oder die andere nicht immer heiß begehrt und möchten nicht auch Sie immer heiß begehrt sein? Verschlingen Sie nicht gern den oder die andere mit Haut und Haaren? Und finden Sie nicht im Grunde auch, dass Liebeskummer sich lohnt?

Sie werden vermutlich parallel zwei und gleichzeitig auch jeweils sehr intensive Beziehungen eingehen. In Ihrem Fall wird man das nicht wirklich als ein Fremdgehen bezeichnen können, denn beide Beziehungen sind ja kein unwichtiger Flirt, sondern jeweils eine wichtige Sache.

Ihr Dilemma ist schlicht, dass Ihnen der oder die eine oder andere irgendwann die Pistole auf die Brust setzen und verlangen wird, dass Sie sich entscheiden. Genau das fällt Ihnen aber äußerst schwer. Sie werden oder würden vielleicht sogar entgegnen: Wieso? Ich hab mich doch entschieden – für beide!

Dass damit die Sache nicht leichter wird, versteht sich von selbst. Eine neue Runde der Beziehungskrise wird dann eingeläutet und die anfangs beschriebenen Auswirkungen nehmen erneut ihren Lauf.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den geistigen Ebenen aus.

Begründung der zuvor beschriebenen Auswirkungen (Ursache)

Es wird in Ihrem Familienverband entweder nur einen oder auch mehrere Menschen geben, an die Sie tiefgründig und schicksalhaft gebunden sind. Diese Gebundenheit rührt vermutlich aus ungelösten Schwierigkeiten, die Sie entweder gemeinsam aus Ihrer heutigen Daseinsform oder auch aus sehr weit zurückliegenden Existenzen (karmische Verursachung) mit sich herumtragen.

Es ist in sehr vielen – vornehmlich den letztgenannten – Fällen äußerst schwierig, Licht in das Dunkel der Beziehungsgeflechte zu bringen, da die früheren Existenzen ihrerseits oft auch nur Folgen ihnen vorausgehender waren.

Manche Dinge sind einfach nicht mehr (er)klärbar, da sie eine zu massive zeitliche (bezogen auf die Tiefe der Vergangenheiten) Verstricktheit aufweisen. Manche Spuren verlaufen zurück in das Dunkel der Zeit und ihr Ursprung bleibt unsichtbar.

Falls sich die schicksalhafte Gebundenheit an einen oder mehrere Menschen Ihres Familienverbandes im Rahmen einer heutigen Daseinsform erklären lässt, so ist eine Begründung für die Erscheinungsformen Ihrer Anlagestruktur etwas leichter.

Die Ursache für solche Erscheinungsformen findet sich vermutlich in einer unbewussten geistigen Identifikation mit diesem beziehungsweise mit diesen Menschen. Das heißt auch, dass Sie sich von der Faszination der Gedanken des anderen (zum Beispiel aufgrund seiner besonderen Tätigkeit oder Lebenseinstellung) angezogen fühlen.

Sie finden in diese zunächst fremdartige geistige Welt Einlass und schlagen aber nach kurzer Zeit des Staunens dort Ihre Zelte auf. Es entsteht eine starke (wenngleich auch dabei unbewusste) gedankliche Übereinstimmung zwischen Ihnen und der entsprechenden Person oder Gruppierung.

Die Beteiligten leben im gleichen Denkklima, in der gleichen geistigen Landschaft. Sie lassen sich von dieser Landschaft und ihrem Klima (die ursprünglich nicht Ihre war) bereitwillig und stark prägen.

Sie stellen sich geistig mit allen Antennen auf sie ein und adaptieren Ihren geistigen Habitus. In diesem Sinne kann ursächlich von einer Art tatsächlicher geistiger Gefangenschaft gesprochen werden, die Sie allerdings (freiwillig und unbewusst) selbst angestrebt haben.

Ihr Lebensgefühl: Beziehungen zu anderen sind immer schwierig, da nichts bedingungslos geschehen kann, rührt aus den beschriebenen Verstrickungen. Die zu erfüllenden Bedingungen sind dabei in der Regel die Reste von Verwicklungen, die entwickelt werden wollen.

Empfehlung (Lösungsweg)

Sie sollten lernen (vielleicht einfach auch nur akzeptieren – weil Sie es ja eigentlich schon wissen), dass jeder Mensch er selbst sein darf und muss. Niemand darf gegen seinen bewussten oder unbewussten Willen passend gemacht werden.

Derartiges werden Sie sich in Bezug auf Ihre Person ja sicher auch nachdrücklichst verbitten. Sie können dadurch die vielen – letztlich doch sinnlosen – Kämpfe in den Katakomben der Liebe vielleicht nicht gänzlich überflüssig machen.

Sie können sie aber auf ein Maß reduzieren, durch das Ihnen das Gefühl von nur Liebe näher sein wird als jenes vertraute von Hassliebe.

Entwickeln Sie die Bereitschaft (im Sinne einer geistigen Einstellung), dem oder der anderen und auch sich selbst gegenüber jene Toleranz zuzugestehen, die es ermöglicht, Liebesbeziehungen nicht nur als Schlachtfeld, sondern als eine Förderung und positive Inspiration zu erleben.

Liebesbeziehungen können auch ganz anders sein, als wie bisher von Ihnen erlebt. Versuchen Sie einen Kurswechsel in der Liebe, segeln Sie zu neuen Ufern und begrüßen Sie die Menschen, die Ihnen begegnen, in Ihrem Herzen als Freunde. Wenn Sie sich wie die spanischen Eroberer Amerikas denen gegenüber verhalten, die Sie freundlich empfangen, so werden Sie letztlich nicht glücklich werden.

Glücklich werden können Sie aber ebenso gut wie andere! Nur brauchen Sie dazu vielleicht im Bereich der Liebesbeziehungen etwas mehr Zeit, da Sie zuvor offensichtlich einige schmerzliche Erfahrungen machen mussten und wollten. Wenn Sie sich diese zugestanden haben, dann richten Sie Ihren Blick aber nach vorne und sagen: Das reicht!


Die Astrowellness-Analysen ersetzen in keinster Weise einen Besuch beim Arzt bzw. eine ärztliche Diagnose und Behandlung. Sie dienen alleinig der Information und sollen nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung animieren. Bei gesundheitlichen Problemen solltest du immer auf den Rat deines Arztes hören.

© 2023,  Barbara Schönfeld    I       I  

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